Samstag, 19 September 2015

Herbstübung 2015

Veröffentlicht in Übungen, Löschübung

Herbstübung 2015
Am 19.09.2015 um 15.00 Uhr wurden fünf Feuerwehren mittels Sekundenalarm zur jählich stattfindenen Herbstübung gerufen. Als Brandobjekt diente die Firma Riedl Erdbau in der Gahberggasse 15, direkt neben der Umfahrungsstrasse.

Angenomen wurde, daß die Materialhalle in Vollbrand stand und auf die LKW-Garage bereits übergegriffen hat. Aufgrund der Brandausbreitung reicht die vorhandene Löschwasserversorgung durch Teich und Hydranten nicht mehr aus und es musste eine Relaisleitung vom Attersee zur Einsatzstelle aufgebaut werden.

 

1.200 Meter Leitungen verlegt

Die Leitung muss vom Attersee über ein privates Grundstück, die B152 Seeleiten-Strasse, entlang der L1265 Schörflinger Bezirksstrasse bis zum Brandobjekt im Industriegebiet erstellt werden. 1200m B-Schlauch sind dafür nötig und einen Höhenunterschied von 40m ist zu berücksichtigen!

Dies war das Hauptthema dieser Übung. Nicht nur ob wir genug Schlauch zur Verfügung haben, sondern wie viele Pumpen an welchen Standorten benötigt werden. Bei den Vorbereitungen wurde dies bereits erarbeitet und nun kam es darauf an, ob wir richtig lagen mit unseren Ermittlungen.

 

Fünf Feuerwehren im Einsatz

Die dafür eingeteilten Feuerwehren Berg, Bach und Kemating wurden angefordert. Wir begannen mit unserer Pumpe1 Schörfling (LFB-A2) die Wasserversorgung vom See aufzubauen. Wir verlegten 600m B-Schlauch bis die anderen Feuerwehren eintrafen. Diese stellten die Löschleitung mit weitern 560m B-Schlauch und drei Pumpen fertig.

Es dauerte nicht einmal eine halbe Stunde von der Alarmierung bis Seewasser zur Unterstützung aus den Rohren spritzte. Trotz dem Ausfall einer Pumpe gelang es uns, keine Zeit zu verlieren. Aufgrund einer Ersatzpumpe, welche immer eingeplant werden muß, konnten wir diese noch vor der Fertigstellung der Zubringerleitung austauschen.

 

Viel Arbeit nicht nur am Brandojekt

Rasches Handeln und prima Teamwork machten das möglich. Nicht nur die Mannschaften beim Leitung erstellen waren gefordert. Auch die Kameraden am Brandobjekt mussten mehrere anstrengende Stellungswechsel durchführen.

Maschinisten mussten ihre Pumpen im Auge behalten um Defekte oder Ausfälle zu vermeiden. Und nicht zu vergessen die beiden Lotsen auf der Kreuzung B 152 zur L1265. Verkehr regeln, nebenbei noch einweisen auf die Schlauchbrücke und keinen Stau produzieren. Mehr als reine Nervensache ;-)

 

Wichtige Erkenntnisse gewonnen

Gegen 16.00 Uhr wurde die Übung erfolgreich beendet. Geräte wurden wieder in den Fahrzeugen versorgt. Eine Nachbesprechung wurde im Feuerwehrhaus abgehalten. Die Übungsverantwortlichen sowie Pflichtbereichskommandant HBI Daniel Ennser, Abschnittskommandant BR Franz Jedinger und BGM Gerhard Gründl erläuterten Details und auch gewonnene Erkenntnisse aus dieser Übung.