Beim Eintreffen an der Einsatzstelle führte unser Einsatzleiter umgehend eine umfassende Lageerkundung durch. In den Unfall waren ein E‑LKW sowie ein Kleinbus verwickelt. Die Lenkerin des Kleinbusses war schwer verletzt. Ein weiterer Fahrgast befand sich ebenfalls im Bus und war augenscheinlich leichter verletzt. Beide wurden bereits vom Roten Kreuz versorgt.
Bevor mit der eigentlichen Personenrettung begonnen werden konnte, musste der Kleinbus zuerst stabilisiert und gegen Wegrollen gesichert werden. Anschließend wurde die schwerverletzte Fahrerin in enger Zusammenarbeit von der Feuerwehr mit dem Roten Kreuz schonend aus dem Fahrzeug gerettet. Der Fahrgast konnte mit Unterstützung der Rettungskräfte selbstständig den Kleinbus verlassen.
Aufgrund des Verletzungsbildes der Lenkerin wurde von der Rettung ein Notarzthubschrauber angefordert. Für die sichere Landung richteten die eingesetzten Feuerwehren im Nahbereich einen Landeplatz ein und übernahmen im Anschluss die Einweisung des Hubschraubers.
Parallel dazu errichteten wir beim beschädigten E‑LKW einen umfassenden Brandschutz, um mögliche Gefahren durch das Hochvoltsystem auszuschließen. Zudem mussten erhebliche Mengen an ausgelaufenen Betriebsstoffen wie Motoröl, Hydrauliköl und Diesel gebunden und aufgefangen werden.
Für die Bergung des E‑LKWs wurde eine Fachfirma hinzugezogen. Während der gesamten Arbeiten wurde ein durchgängiger Brandschutz aufrechterhalten. Nachdem beide Unfallfahrzeuge abtransportiert waren und alle Gefahrenquellen beseitigt wurden, konnten wir wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.































